Was Strafprozessrecht umfasst
Strafprozessrecht regelt das Verfahren vom Anfangsverdacht bis zum Urteil. Prozessmaximen, Ermittlungsverfahren, Zwangsmaßnahmen, Beweisverbote und die Hauptverhandlung sind die Schwerpunkte. Im Ersten Examen wird die StPO meist als Zusatzfrage geprüft.
Bei Lexxington gehört Strafprozessrecht zum Strafrecht. Der Kurs folgt dem Stoff, den die Prüfungsordnungen für das Pflichtfach vorsehen, und ist in Lektionen gegliedert, die aufeinander aufbauen.
Die Lektionen im Kurs
- Prozessmaximen und Beteiligte
- Ermittlungsverfahren
- Zwangsmaßnahmen und U-Haft
- Beweisverwertungsverbote
- Anklage, Zwischen- und Hauptverfahren
- Urteil und Strafzumessung
- Berufung und Revision
- Abschlussverfügung der Staatsanwaltschaft
- Strafbefehlsverfahren
- Verständigung im Strafverfahren
Typische Klausurprobleme
Diese Probleme tauchen in Übungs- und Examensklausuren immer wieder auf. Du solltest sie erkennen, wenn du den Sachverhalt liest, und wissen, an welcher Stelle der Prüfung sie hingehören.
- Belehrungspflichten bei der Vernehmung (§ 136 StPO)
- Beweisverwertungsverbote
- Durchsuchung und Beschlagnahme
- Untersuchungshaft (§ 112 StPO)
- Zeugnisverweigerungsrechte (§ 52 StPO)
Ein Problem zu kennen reicht nicht. In der Klausur musst du es im fremden Sachverhalt finden, die Norm nennen und die Meinungen knapp darstellen. Genau das üben die Fälle in Lexxington.
Häufige Fehler
- Unproblematisches breit ausführen und beim eigentlichen Problem keine Zeit mehr haben.
- Die Norm nur nennen, aber nicht am Sachverhalt subsumieren.
- Einen Meinungsstreit darstellen, obwohl alle Ansichten zum selben Ergebnis kommen.
- Den Aufbau verlassen, weil ein Problem früh ins Auge springt.
So trainierst du Strafprozessrecht mit Lexxington
Erst verstehen: Lektionen
Jede Lektion erklärt einen Abschnitt in kurzen Absätzen. Eine Skala zeigt die Examensrelevanz, ein Farbverlauf die Schwierigkeit. Jeder Abschnitt liegt hinter einer Karte: erst selbst sagen, dann aufdecken. So prüfst du sofort, was hängen geblieben ist.
Dann anwenden: Fälle mit Aussagen
Ein Fall besteht aus einem kurzen Sachverhalt und mehreren Aussagen. Du entscheidest bei jeder, ob sie stimmt. Danach siehst du die Begründung und die Norm. Das ist Abruftraining: Roediger und Karpicke (2006) zeigten, dass Testen das Behalten deutlich stärker fördert als erneutes Lesen.
Dauerhaft behalten: Karteikarten
Definitionen und Merksätze kommen als Karteikarten. Die App plant Wiederholungen in wachsenden Abständen, genau dann, wenn du zu vergessen beginnst. Cepeda und Kollegen (2006) fassten Hunderte Studien zusammen: Verteiltes Lernen schlägt Lernen am Stück.
Prüfungsreif werden: Schemata und Klausuren
Prüfungsschemata geben dir den Aufbau. In der Klausursimulation schreibst du deine eigene Lösung auf Zeit und erhältst eine Bewertung auf der Skala von 0 bis 18 Punkten. Lexxi, die KI-Eule, erklärt jede Norm und fragt zurück, wenn du unsicher bist.
Strafprozessrecht in Zahlen
- interaktive Fälle
- 204
- Übungsfragen
- 45
- Karteikarten
- 20
- Lektionen
- 10
Die Fälle zu Strafprozessrecht kommen nicht nur im Fachtraining vor. In der täglichen Sitzung mischt die App sie mit fälligen und schwachen Fragen aus anderen Fächern. Was du falsch beantwortest, landet im Fehlerheft, und unter „Schwache Themen“ übst du gezielt nach.
Gezählt aus dem aktuellen Kursstand. Wir erweitern die Inhalte laufend.
Drei Fälle aus dem Kurs
So sehen Sachverhalte in der App aus. Zu jedem gehören mehrere Aussagen, die du bewertest.
Die Pflicht zur Ladung
Die Zeugin Z wird von der Polizei zur Vernehmung geladen und erscheint nicht. Später lädt auch die Staatsanwaltschaft Z. Sie bleibt auch hier fern, ohne Grund.
Haft bei Totschlagsverdacht ohne Haftgrund
T steht im dringenden Verdacht, seine Nachbarin getötet zu haben (§ 212 StGB). Er hat einen festen Wohnsitz, einen Beruf und ist verheiratet. Fluchtgefahr oder Verdunkelungsgefahr sind nicht ersichtlich.
Absolute Revisionsgründe
Ein Strafverfahren leidet an drei Fehlern: (1) Ein Schöffe hat mitgewirkt, der wegen Besorgnis der Befangenheit mit Recht abgelehnt war. (2) Die Hauptverhandlung fand teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, ohne dass ein Ausschlussgrund vorlag. (3) Das Gericht lud einen Zeugen nicht, der laut Aktenlage nützlich gewesen wäre.
Wann das Fach im Studium dran ist
Strafprozessrecht liegt meist ab dem fünften Semester. Prüfungsrelevant bleibt das Fach bis zum Examen. Darum lohnt es sich, es nach der Semesterklausur nicht liegen zu lassen. Lexxington hält es mit kurzen Wiederholungen frisch, während du neue Fächer lernst.
Gemischtes Üben hilft dabei. Wenn Aufgaben aus verschiedenen Fächern abwechseln, lernst du, das passende Problem zu erkennen, statt nur die Lösung des letzten Kapitels zu wiederholen. Die Forschung nennt das Interleaving. Mehr zur Wissenschaft
Weiter im Ratgeber: Fälle lösen im Gutachtenstil · Staatsexamen vorbereiten
Häufige Fragen
Wie viele Fälle zu Strafprozessrecht gibt es in Lexxington?
Derzeit 204 interaktive Fälle aus dem Kernkurs. Jeder Fall hat mehrere Aussagen, die du als richtig oder falsch bewertest, jeweils mit Begründung und Norm.
Wann sollte ich Strafprozessrecht lernen?
Das Fach liegt meist ab dem fünften Semester. Die genaue Reihenfolge bestimmt deine Studienordnung. Im Semesterplan von Lexxington wählst du dein Semester, und die App ordnet die Lektionen danach.
Reicht die App für die Klausur in Strafprozessrecht?
Lexxington ersetzt keine Vorlesung und kein Lehrbuch. Die App sorgt dafür, dass du das Gelernte abrufen und in Fällen anwenden kannst. Am besten nutzt du sie täglich neben Vorlesung und Skript.
Was kostet der Kurs?
Alle Fächer sind im Abo für Deutschland enthalten: 7 Tage kostenlos, danach 6,99 € im Monat. Es gibt keine einzeln kaufbaren Fächer.
