Was Verwaltungsprozessrecht umfasst
Verwaltungsprozessrecht bestimmt, wie Bürger gegen die Verwaltung vor Gericht ziehen. Fast jede öffentlich-rechtliche Klausur beginnt mit der Zulässigkeit: Verwaltungsrechtsweg, statthafte Klageart, Klagebefugnis, Vorverfahren und Frist. Dazu kommt der vorläufige Rechtsschutz.
Bei Lexxington gehört Verwaltungsprozessrecht zum Öffentliches Recht. Der Kurs folgt dem Stoff, den die Prüfungsordnungen für das Pflichtfach vorsehen, und ist in Lektionen gegliedert, die aufeinander aufbauen.
Die Lektionen im Kurs
- Verwaltungsprozess: Klagearten
- Anfechtungs- und Verpflichtungsklage: Zulässigkeit und Begründetheit
- Das Widerspruchsverfahren
- Vorläufiger Rechtsschutz und Normenkontrolle
Typische Klausurprobleme
Diese Probleme tauchen in Übungs- und Examensklausuren immer wieder auf. Du solltest sie erkennen, wenn du den Sachverhalt liest, und wissen, an welcher Stelle der Prüfung sie hingehören.
- Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs (§ 40 VwGO)
- Anfechtungs- und Verpflichtungsklage (§ 42 VwGO)
- Klagebefugnis und Möglichkeitstheorie
- Fortsetzungsfeststellungsklage (§ 113 Abs. 1 S. 4 VwGO)
- Eilrechtsschutz nach § 80 Abs. 5 VwGO
Ein Problem zu kennen reicht nicht. In der Klausur musst du es im fremden Sachverhalt finden, die Norm nennen und die Meinungen knapp darstellen. Genau das üben die Fälle in Lexxington.
Häufige Fehler
- Unproblematisches breit ausführen und beim eigentlichen Problem keine Zeit mehr haben.
- Die Norm nur nennen, aber nicht am Sachverhalt subsumieren.
- Einen Meinungsstreit darstellen, obwohl alle Ansichten zum selben Ergebnis kommen.
- Den Aufbau verlassen, weil ein Problem früh ins Auge springt.
So trainierst du Verwaltungsprozessrecht mit Lexxington
Erst verstehen: Lektionen
Jede Lektion erklärt einen Abschnitt in kurzen Absätzen. Eine Skala zeigt die Examensrelevanz, ein Farbverlauf die Schwierigkeit. Jeder Abschnitt liegt hinter einer Karte: erst selbst sagen, dann aufdecken. So prüfst du sofort, was hängen geblieben ist.
Dann anwenden: Fälle mit Aussagen
Ein Fall besteht aus einem kurzen Sachverhalt und mehreren Aussagen. Du entscheidest bei jeder, ob sie stimmt. Danach siehst du die Begründung und die Norm. Das ist Abruftraining: Roediger und Karpicke (2006) zeigten, dass Testen das Behalten deutlich stärker fördert als erneutes Lesen.
Dauerhaft behalten: Karteikarten
Definitionen und Merksätze kommen als Karteikarten. Die App plant Wiederholungen in wachsenden Abständen, genau dann, wenn du zu vergessen beginnst. Cepeda und Kollegen (2006) fassten Hunderte Studien zusammen: Verteiltes Lernen schlägt Lernen am Stück.
Prüfungsreif werden: Schemata und Klausuren
Prüfungsschemata geben dir den Aufbau. In der Klausursimulation schreibst du deine eigene Lösung auf Zeit und erhältst eine Bewertung auf der Skala von 0 bis 18 Punkten. Lexxi, die KI-Eule, erklärt jede Norm und fragt zurück, wenn du unsicher bist.
Verwaltungsprozessrecht in Zahlen
- interaktive Fälle
- 205
- Übungsfragen
- 27
- Karteikarten
- 33
- Lektionen
- 4
Die Fälle zu Verwaltungsprozessrecht kommen nicht nur im Fachtraining vor. In der täglichen Sitzung mischt die App sie mit fälligen und schwachen Fragen aus anderen Fächern. Was du falsch beantwortest, landet im Fehlerheft, und unter „Schwache Themen“ übst du gezielt nach.
Gezählt aus dem aktuellen Kursstand. Wir erweitern die Inhalte laufend.
Drei Fälle aus dem Kurs
So sehen Sachverhalte in der App aus. Zu jedem gehören mehrere Aussagen, die du bewertest.
Die Teilgenehmigung
Das Landratsamt erteilt B eine Baugenehmigung, aber mit einer Auflage zur Lärmdämmung. B hält die Auflage für unzulässig und das Gebäude ohne Auflage für genehmigungsfähig.
Die Fehlerhafte Klagerücknahme
K nimmt seine Klage zurück und will später neu klagen.
Das Rechtsmittel gegen den Gerichtsbescheid
Das Verwaltungsgericht entscheidet durch Gerichtsbescheid. K ist unzufrieden.
Wann das Fach im Studium dran ist
Verwaltungsprozessrecht liegt meist im dritten Semester. Prüfungsrelevant bleibt das Fach bis zum Examen. Darum lohnt es sich, es nach der Semesterklausur nicht liegen zu lassen. Lexxington hält es mit kurzen Wiederholungen frisch, während du neue Fächer lernst.
Gemischtes Üben hilft dabei. Wenn Aufgaben aus verschiedenen Fächern abwechseln, lernst du, das passende Problem zu erkennen, statt nur die Lösung des letzten Kapitels zu wiederholen. Die Forschung nennt das Interleaving. Mehr zur Wissenschaft
Weiter im Ratgeber: Fälle lösen im Gutachtenstil · Staatsexamen vorbereiten
Häufige Fragen
Wie viele Fälle zu Verwaltungsprozessrecht gibt es in Lexxington?
Derzeit 205 interaktive Fälle aus dem Kernkurs. Jeder Fall hat mehrere Aussagen, die du als richtig oder falsch bewertest, jeweils mit Begründung und Norm.
Wann sollte ich Verwaltungsprozessrecht lernen?
Das Fach liegt meist im dritten Semester. Die genaue Reihenfolge bestimmt deine Studienordnung. Im Semesterplan von Lexxington wählst du dein Semester, und die App ordnet die Lektionen danach.
Reicht die App für die Klausur in Verwaltungsprozessrecht?
Lexxington ersetzt keine Vorlesung und kein Lehrbuch. Die App sorgt dafür, dass du das Gelernte abrufen und in Fällen anwenden kannst. Am besten nutzt du sie täglich neben Vorlesung und Skript.
Was kostet der Kurs?
Alle Fächer sind im Abo für Deutschland enthalten: 7 Tage kostenlos, danach 6,99 € im Monat. Es gibt keine einzeln kaufbaren Fächer.
Weitere Fächer im Öffentliches Recht
- Staatsorganisationsrecht
- Grundrechte
- Allgemeines Verwaltungsrecht
- Polizei- und Ordnungsrecht
- Kommunalrecht
- Baurecht
- Europarecht
Landesrecht für dein Bundesland: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und alle weiteren
